sonstige Publikationen

Vereinschronik

Geschichte und Chronik der Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V. von 1954 bis 2018

Auf 120 Seiten liegt uns jetzt eine Chronik vor, die von seiner Gründung bis zum Jahr 2018 reicht. Fakten, Wissen und Geschichten aus 64 Jahren unseres Vereins können hier nachgelesen werden. Bernd Gerstenberg hat sich hier in den letzten fünf Jahren viel Arbeit gemacht und Mühe gegeben, alles zusammen zu tragen. Hierfür danken wir ihm recht herzlich.
Exemplare können für je 10,00 Euro beim Verein erworben werden.
Chronik


Burkau 1945

Burkau - ein Ort zwischen Todesmärschen, Flucht und der Rache der Sieger

245 Seiten umfasst das 2021 in dritter Auflage erschienene Buch „Burkau 1945“.
Mit jeder Auflage kamen Korrekturen, Ergänzungen und weitere Augenzeugenberichte hinzu. Mathias Hüsni vergleicht die Geschichtsforschung mit einem Domino, an das immer wieder neue Steine angefügt werden. Zeitzeugen erinnern sich und bringen immer wieder neue Fakten an den Tag. Inzwischen weiß man zum Beispiel, dass mindestens ein Zug mit jüdischen Deportierten auf dem Weg ins Vernichtungslager den Bahnhof Burkau passierte. Auf der Hauptstrecke zwischen Dresden und Breslau dürften die mit Menschen vollgepferchten Viehwaggons auch durch Bischofswerda gefahren sein. Stoff ohne Ende für Historiker, die sich der Aufarbeitung des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte verschrieben haben.

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v.l. Karl-Heinz Boden, Mathias M. Hüsni, Dietmar Kindlein

Quelle: Sächsische Zeitung 2019
Bildnachweis: Steffen Unger


Rundgang durch den Taucherwald

Im Januar 2013 wurde ein Film des mdr über die Atomraketen im Taucherwald ausgestrahlt, an dem wir Natur- und Heimatfreunde mitarbeiten durften. In diesem Zusammenhang erschien im September 2016 dieses Buch:
Taucherwald

Als Antwort auf die Ende 1983 beginnende Zuführung neuer US-amerikanischer Mittelstreckenraketen auf dem Gebiet Westeuropas erfolgte durch die Sowjetarmee die Stationierung operativ-taktischer Raketenkomplexe größerer Reichweite in der DDR und der ČSSR.
Das vorliegende Buch versucht erstmalig einen vollständigen Überblick über die Stationierung dieser sowjetischen Kernwaffeneinsatzmittel im Raum Königsbrück/Bischofswerda zu geben. Dafür wurden mehrere tausend Seiten Geheimdienstberichte und Archivunterlagen gesichtet und ausgewertet. Durch den Kontakt zu vielen ehemaligen sowjetischen Raketensoldaten war es möglich, bisher unbekannte Aspekte offenzulegen, die militärischen Strukturen zu rekonstruieren sowie eine Übersicht über die oftmals abgerissenen Raketenobjekte zu geben.
Über 100 Fotos und Grafiken sowie Interviews mit Zeitzeugen zeigen eine bisher unbekannte Seite dieses Kapitels der Zeitgeschichte.

Dem Buch wurde 2017 der 2. Preis des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung verliehen.


Mittelgasthof Burkau

Im Januar 2017 hat Ralf Schuster, der ehemalige Inhaber des Mittelgasthofes in Burkau, begonnen, an seinem Buch mit dem Namen „Mittelgasthof Burkau – Episoden aus dem Dorfleben, und nicht nur von hier“ zu arbeiten. „Wenn ich mit anderen über die Vergangenheit gesprochen habe, sind mir immer Geschichten eingefallen“, erzählt der 73-Jährige. Manche hätten gefragt, warum er alle diese Geschichten nicht aufschreiben würde. Die Idee für ein Buch war geboren, das der Rentner nun in den Händen halten kann. 285 Episoden sind entstanden, chronologisch nach den Jahren geordnet. Viele kleine Geschichten erzählen unter anderem von den Erlebnissen im Mittelgasthof Burkau, der ein sehr beliebter Treffpunkt im Ort und darüber hinaus war und in dem legendäre Veranstaltungen stattfanden.

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Ralf Schuster mit seinem Buch vor dem Mittelgasthof in Burkau

Quelle: Wochenkurier 2021
Bildnachweis: spa


Mundart- Broschüren

Johannes Bielig ist nicht nur ein Burkauer sondern ein echter Oberlausitzer und leidenschaftlicher Mundartdichter.
Folgende Mundart-Broschüren sind bisher erschienen

  • „Su rädn moir drheeme“
  • „Vun Semmerringe bis zun Zipplwiesn“
  • „Kummt oack rein, seit willkomm“
  • „Neues aus’n Dorfe“
  • „A grußoart’cher Besuch, einmal anders“
  • „Kee geld fer Seefe“
  • „Da lacht der Oberlausitzer“
  • „Zwischen den Lausitzer Bergen“
  • „Uff gute Nobberschoaft“

Außerdem veröffentlicht:

  • Burkau im Wandel der Zeit Teil 1
  • Burkau im Wandel der Zeit Teil 2

Johannes Bielig

Johannes Bielig

weitere

Burkau und seine Ortsteile

Diese Ortschronik entstand im Jahr 2000. Herausgegeben von der Gemeinde Burkau, verlegt von der Dr. Stübner Co. KG, verschafft der bekannte Ortschronist und Heimatforscher Horst Gersdorf dem Leser eindrucksvoll auf 91 Seiten einen kompakten Überblick über die wichtigsten Daten und geschichtlich erwähnenswerten Ereignisse unserer Heimatgemeinde Burkau mit ihren elf Ortsteilen. „Unterschiedliches Alter, unterschiedliche Geschichte, unterschiedliche Mentalitäten – viele Gesichter dieser einzelnen Ortsteile werden in diesem Buch dargestellt. … Burkau ist eine kleine Gesamtgemeinde beidseitig der Bundesautobahn A4, die gut mit der Vergangenheit lebt, die fest in der Gegenwart steht und mit Selbstbewusstsein in die Zukunft schaut“, so schreibt der damalige Bürgermeister Hans-Jürgen Richter in seinem Vorwort.

ISBN: 9783929091694
Ein Nachdruck oder eine Neuauflage sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen.
Burkau und seine Ortsteile

Ortschronik von Jiedlitz

Gemeinsam mit ihrer Freundin Katharina Leubert aus Burkau und anderen Mitstreitern hat sich Kathrin Kahl aus Jiedlitz über Monate mit der Jiedlitzer Geschichte beschäftigt, in Archiven gestöbert, mit vielen Älteren aus dem Dorf gesprochen, fotografiert und hunderte Fotos zusammengetragen. Das Ergebnis aller Mühe ist ein 238 Seiten dickes Buch mit einem ausführlichen Bildteil. Aufgeschrieben ist auch, dass das Rittergut vor knapp 500 Jahren zum ersten Mal erwähnt worden ist und ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Besitz der Familie Hustig war, dass ein Armenhaus im Garten der Schmiede stand und die Kinder immer in anderen Dörfern zur Schule gingen, dass der Besitzer des Ritterguts bis 1838 Recht sprach und einer seiner Nachfahren 1895 das marmorne Taufbecken für die Uhyster Kirche spendete. Kaum vorstellbar, dass Jiedlitz mal zwei Schenken und ein eigenes Standesamt hatte! 1937 wurde das Rittergut zwangsenteignet. Während des II. Weltkrieges wurden im Dorf große Höfe gebaut, um Kriegsversehrte unterzubringen. Der Bogen des Buches spannt sich bis in die Gegenwart, in der das Dorf wie eh und je von der Landwirtschaft geprägt ist – auch wenn sich längst ein Windrad dreht. „Wir haben von jedem einzelnen Haus – es sind über 50 – ein Foto gemacht. Wenn wir alte Fotos von Höfen oder Scheunen hatten, haben wir zum Vergleich noch ein aktuelles Bild aus demselben Blickwinkel daneben gestellt.“
Quelle: Sächsische Zeitung 2005

Ein Nachdruck oder eine Neuauflage sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Bocka – Das „Bauernlehngutlein“ und die Geschichte der Dorfbewohner 1357 - 2007

Die Autoren sind Kathrin Kahl aus Jiedlitz, Steffen Krebs und Steffen Günther aus Bocka und Andreas Mikus aus Bischofswerda. Im Mai 2007 anlässlich der 650-Jahr-Feier des kleinsten Burkauer Ortsteils Bocka mit seinen damals 10 Einwohnern haben sie das historisch Bekannte liebevoll niedergeschrieben. „Wir glauben, dieses Büchlein findet viele Interessenten und stellt eine Bereicherung der Geschichtsliteratur dar. …. Auf diese Art und Weise versuchen wir die Vergangenheit in die Gegenwart zu holen. So schließen wir unser Buch mit den Worten von Horst Gersdorf: „Seid Dankbar auch den Menschen, die vor euch hier gelebt, sie haben hier geschuftet und Bocka mit geprägt.“ .“

Ein Nachdruck oder eine Neuauflage sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen.
Bocka